Unterwegs auf Feuerspuren

06.11.2018 von claudia

Wie ist der Bossa Nova nach Bremen gekommen und was passierte früher mal in diesem Stall? Die Zuhörer (auch wir zählten dazu) des internationalen Erzählfestivals „Feuerspuren 2018“ waren gefragt. Schon waren wir mitten drin im Geschehen und im Stall. Die beiden Erzähler auf der Bühne, die in besagtem Stall auf dem Bauernhof an der Lindenhofstraße in Bremen/Gröpelingen auftraten, banden das Publikum in ihre Geschichte ein. Einer davon war der Bauer selbst. Zwischen Hühnern und Heidschnucken spannen sie eine Menge Seemannsgarn und sorgten für 15 Minuten Spektakel. Dann zogen wir weiter und besuchten unsere Freundin Claudi am Kamishibai - Fahrrad. Auch sie zog eine fantastische Geschichte aus dem Ärmel.

Das waren nur zwei von vielen Erzählstationen entlang der Straße. Im Friseurladen, Waschsalon, in der Arztpraxis, der Jurte, der Moschee … überall konnten wir den vielfältigen Geschichten unterschiedlicher Erzählerinnen und Erzähler lauschen. Alle waren sehr gut besucht. An einem nebligen Sonntagnachmittag im November knisterte die Stimmung bis in den Abend hinein. Dazwischen traten Licht- und Feuerkünstler auf der Straße auf und zeigten in der Dämmerung ebenfalls leuchtendes Handwerk.

So eine tolle Veranstaltung, die in Bremen / Gröpelingen wiederholt und sehr erfolgreich lief, könnte auch für unseren Stadtteil Hainholz passen. Wir haben es erlebt - es kann funktionieren. Wer hat Lust, mitzumachen? Schaut unter www.feuerspuren.de wie toll das ist.

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