Mach das, was du liebst

26.09.2018 von claudia

Was lernen oder nicht lernen? Der Physiker Albert Einstein gab seinem damals 11-jährigen Sohn Hans Albert einen richtig guten Tipp dazu. Das geht aus einem Brief hervor, den er ihm von unterwegs schrieb:

„Mein lieber Albert,
[...] Ich bin sehr glücklich darüber, dass Du Freude an dem Klavier findest. Das und Tischlerarbeiten sind meiner Meinung nach die besten Beschäftigungen in deinem Alter, sogar besser als Schule. Denn dies sind die Dinge, die zu einem jungen Menschen wie Dir sehr gut passen. Spiele hauptsächlich die Stücke auf dem Klavier, die Dir gefallen, auch wenn der Lehrer sie Dir nicht aufträgt. Auf diese Weise wirst Du am meisten lernen — wenn Du etwas mit so viel Freude tust, dass Du nicht bemerkst, wie die Zeit vergeht. Ich bin manchmal so in meine Arbeit vertieft, dass ich das Mittagessen vergesse. [...]
Du und Tete seid geküsst von
 Papa.
Grüße an Mama.“

Wer das tut, was er liebt, lernt am meisten. Das ist ein Ratschlag, den ich gut nachvollziehen kann. Wenn ich ein neues Bild male oder an der Umsetzung einer neuen Idee für eine Kampagne tüftele, vergesse ich die Zeit. Dann fliege ich auf einer anderen Ebene. Auch Einstein beschreibt, dass er das Mittagessen vergisst, so versunken ist er, wenn ihn etwas fesselt. So geht es mir auch, deshalb macht mir das kreative Agenturleben auch so viel Spaß und die Arbeit im Atelier an einem neuen Werk fasziniert mich ebenso. Was zieht euch an?

back to news